Hausmittel gegen Antriebslosigkeit, Bocklosigkeit und Lustlosigkeit

Nicht nur in den sonnenarmen Zeiten in der Herbst- und Winterphase kennen viele Menschen das Problem, dass ihnen der rechte Antrieb fehlt und die Stimmung sich konstant im eher unteren Bereich eingependelt hat. Wenn man dauerhaft zu nichts Lust hat und unter chronischer “Bocklosigkeit” leidet, muss man gleichwohl noch nicht in jedem Fall sofort zu professioneller Hilfe greifen und einen Arzt konsultieren. Im Folgenden sind einige alte und bewährte Hausmittel gegen Antriebslosigkeit aufgeführt, die jedenfalls die leichteren Fälle von Lustlosigkeit in Schach halten können.

Eine wesentliche Rolle kann die Ernährung spielen, um wieder in die innere Balance zu geraten. Es kann durchaus sein, dass der Körper einem Warnsignale sendet, die einen dazu anregen sollen, eine womöglich jahrzehntelange Fehlernährung aufzugeben und in gesündere Bahnen umzulenken. Auf dem Weg hin zu einer motivierenderen und freudvolleren Lebensweise steht zum einen oftmals eine größere Zufuhr von Wasser und anderen alkohol- und zuckerfreien Flüssigkeiten. Rund 2,5 bis drei Liter pro Tag sollten schon getrunken werden, um den Stoffwechsel auf Trab zu halten und damit eine potentielle Antriebssteller für Lustlosigkeit auszuschalten. Viele Menschen schaffen diese Trinkmenge übrigens nur deshalb nicht, weil sie aus Gewohnheit nur auf Getränke mit Kohlensäure zurückgreifen, die schwieriger aufzunehmen sind, zu Aufstoßen und zu Reizungen der Magenschleimhäute führen. Und in puncto fester Ernährung wirkt es Antriebslosigkeit entgegen, wenn mehr Vollkorn- anstatt Weißmehlprodukte gegessen werden und mehr Obst und Gemüse auf dem Speiseplan steht.

Hier haben sich neben Schokolade insbesondere Bananen wegen des in ihnen erhaltenen Serotins den Ruf erworben, wahre Glücklichmacher zu sein. Besonders Bananen enthalten mit knapp 8 mg pro 100 Gramm eine hohe Menge dieses Botenstoffes. Übrigens schadet es durchaus nicht, wenn dieses Obst nicht ganz frisch gegessen wird; im Gegenteil sind sogar ein paar bräunliche Stellen an der Banane eher Indiz für einen vollständig ausgeprägten Serotoningehalt als die noch grünliche Variante, die oft in den Supermärkten ausliegt.

Neben der Ernährung spielt auch die Entspannung eine zentrale Rolle für das Aufkommen von “Bocklosigkeit”. Erstaunlicherweise sind nämlich hochgradig lustlose Menschen trotz körperlicher Inaktivität und Herumliegen regelmäßig sehr angespannt, auch wenn man ihnen dies zunächst keineswegs ansehen kann. Aber chronische Muskelverspannungen, die oft gar nicht mehr wahrgenommen werden, binden einen Großteil der körpereigenen Energie und drosseln die Aktivität des Menschen daher spürbar herunter. Wer einige Verspannungen z.B. im Nacken- und Schulterbereich sowie in den Oberschenkeln, den Waden oder dem Bauch auflöst, wird sich alsbald frischer, vitaler und lebendiger fühlen. Wenige Minuten Yoga, Bioenergetik oder auch Stretching pro Tag können bei so manchem Fall von Lustlosigkeit nahezu Wunder bewirken.

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